AUS DES BARTELTS

Wunderkammer

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Weißkittel ade – traut nur den „mad scientists“!

Es gab einmal eine Zeit, da vermittelte der weiße Kittel und der Doktortitel Kompetenz und Weisheit – ganz gleich ob es sich dabei um Doktor Best, den Wissenschaftler aus der Alpecin-Küche oder die Zahnarztfrau handelte: Der nette Naturwissenschaftler von nebenan war eine unumschränkt vertrauenswürdige Person.

Dabei ist die Werbung mit Weißkitteln so alt wie die Werbung selbst…

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… und macht das Produkt auch per se nicht besser.

Doch spätestens seit all den Krankenhaus-Serien wissen wir, dass auch Wissenschaftler fehlbar sind, sich manchmal irren – oder gar dem schnöden Mammon erliegen können:

Und so sehen wir heute nun den Siegeszug der „mad scientists“in der Werbung: Wenn schon Wahnsinn, dann richtig.

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Das haben auch die Autohersteller für sich entdeckt:

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Und – jaa, man glaubt es kaum – selbst die Schweizer:

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(Die glauben ja wieder, sie wären besonders clever, in dem sie den Spot als „Aprilscherz“ deklarieren…)

Ganz neu ist das Topic natürlich nicht, die Film- und Werbegeschichte ist natürlich voll mit verrückten Professoren (z.B. Jerry Lewis), irren Wissenschaftlern und durchgeknallten Ärzten:

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Aber in letzter Zeit sehen wir sie wieder häufiger und stets in komischen Situationen, denn es reicht ja schon, dass uns die echten Wissenschaftler, die in Laboren unsere Lebensmittel zusammenmischen oder versuchen, die Atomkraft zu beherrschen, genügend Angst machen.

Wissenschaft ist eben „trial & error“ – und oftmals eher letzteres:

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Besonders gefällt mir übrigens an den Hahn-Spots die Entdeckung der Langsamkeit. Statt hektisch 30 Sekunden zu füllen, kann man sich auch mal fast 2 min Zeit nehmen…. denn schon darin liegt die Komik.

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Fazit: Wenn schon Wissenschaftler, dann lieber offensichtlich gaga, denn da wissen wir wenigstens, woran wir sind.

Kommentare

Ein Kommentar zu „Weißkittel ade – traut nur den „mad scientists“!“

  1. […] Wissenschaftlern dürfen wir ebenso wenig trauen wie den Promis… alles nur Lüge! Da wäre es doch erfrischend […]

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