AUS DES BARTELTS

Wunderkammer

des Merken Würdiges & Fundstücke

  • Splittergefahr beim Denken – das Gehirn aus Glas

    Beim Vesuvausbruch 79 n. Chr. wurde in Herculaneum menschliches Gehirngewebe offenbar zu Glas. Wie das möglich war – und was extreme Bedingungen mit unserem Denken über das Mögliche zu tun haben.

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  • Kanonen? Welche Kanonen?

    Ein handgeschriebener Zettel, ein missverständlicher Befehl und 673 Kavalleristen, die in die falsche Richtung ritten: Die Charge of the Light Brigade von 1854 ist eine Geschichte über Krieg, Hierarchie und eine erstaunlich moderne Kommunikationsfalle. Denn was für den Sender vollkommen eindeutig erscheint, kann beim Empfänger etwas völlig anderes bedeuten.

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  • Freude wird nicht kleiner. Sie wird manches Mal nur genauer.

    Frisch bezogene Bettwäsche, die Lieblingstasse, ein Abend ohne Termine: Mit dem Älterwerden verändert sich, worüber wir uns freuen. Vielleicht werden wir dabei gar nicht langweiliger. Vielleicht wissen wir nur immer genauer, wo wir Freude finden.

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  • Misserfolg ist Erfolg, dem die Zeit gefehlt hat

    Ein Satz über Misserfolg, Zeit und die Frage, ob wir manchmal einfach zu früh Bilanz ziehen.

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  • Der Zyniker als Menschenführer: Jackson Lamb und die Kunst, Führung zu verweigern

    Es gibt Figuren, die führen, obwohl sie alles tun, um das Gegenteil zu beweisen. Jackson Lamb gehört zu ihnen. In meiner aktuellen Lieblingsserie, Mick Herrons Slow Horses auf Apple TV, ist er der heruntergekommene Chef einer Abteilung ausgesonderter MI5-Agenten: Menschen, die zu langsam, zu widerspenstig, zu menschlich waren für die glänzenden Flure des Geheimdienstes. Slough…

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  • „Only connect“: Führung als humanistische Praxis

    E. M. Forster war kein Managementtheoretiker, sondern Autor („Zimmer mit Aussicht“, „Wiedersehen in Howards End“) und Humanist. Als er 1910 in Howards End die berühmten Worte „Only connect“ schrieb, meinte er natürlich nicht die Verbindung von Systemen oder Strukturen, sondern von Menschen. Sein Appell richtete sich damals, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, an eine Gesellschaft,…

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  • „Nur die Lumpe sind bescheiden“ – was Goethe uns über Leadership lehrt

    Goethe war ja nie verlegen um klare Worte. In den Zahmen Xenien des „West-östlichen Divans“ schreibt er: „Nur die Lumpe sind bescheiden,Brave freuen sich der Tat;Wo sich Herrlichkeiten zeigen,Da bescheidet sich der Rat.“ Eine Strophe, knapp und scharf wie ein Kommentar auf LinkedIn. Und erstaunlich modern. Was Goethe meint Goethe stellt hier einen Gegensatz auf:…

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  • „Der moderne Mensch hat die Pflicht, modern zu empfinden.“

    Dieser Satz von Theodor Fontane klingt heute noch erstaunlich frisch, beinahe zeitlos. Fontane, der große Erzähler des poetischen Realismus, wollte damit eine Haltung, einen Maßstab formulieren. Wer lebt, soll auch in seiner eigenen Zeit leben – nicht in der Vergangenheit, nicht in einem erträumten Arkadien, sondern mitten in der Gegenwart, mit all ihren Brüchen, Zumutungen…

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  • Pass auf dein Team auf, Benji

    Was wir aus Mission: Impossible über moderne Führung lernen können Ich war wieder einmal im Kino…. 😉 Mission: Impossible – Dead Reckoning – fast drei Stunden feinstes Action-Kino. Und doch fand ich wieder einen Punkt, der meine Leadership-Gehirnwindungen beschäftigt hat. Plötzlich Führungskraft. Keine Vorbereitung. Volle Verantwortung. So geht es nicht nur vielen Menschen in Unternehmen,…

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