AUS DES BARTELTS

Wunderkammer

Kultur & Geschichte

  • TheoQuest: Herz Jesu – Kitsch as Kitsch can?

    Warum verehren Christen das Herz Jesu? in der neuen Folge von „TheoQuest“ begeben wir uns auf Spurensuche zwischen Bibel, Mystik, Kitsch und der zeitlosen Sehnsucht nach einem offenen Herzen.

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  • Splittergefahr beim Denken – das Gehirn aus Glas

    Beim Vesuvausbruch 79 n. Chr. wurde in Herculaneum menschliches Gehirngewebe offenbar zu Glas. Wie das möglich war – und was extreme Bedingungen mit unserem Denken über das Mögliche zu tun haben.

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  • Kanonen? Welche Kanonen?

    Ein handgeschriebener Zettel, ein missverständlicher Befehl und 673 Kavalleristen, die in die falsche Richtung ritten: Die Charge of the Light Brigade von 1854 ist eine Geschichte über Krieg, Hierarchie und eine erstaunlich moderne Kommunikationsfalle. Denn was für den Sender vollkommen eindeutig erscheint, kann beim Empfänger etwas völlig anderes bedeuten.

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  • Buchdruck and me (17): Alle Mönche werden arbeitslos!

    Ich lese gerade das ganz wunderbare Buch „Wie man Mensch wird – auf den Spuren der Humanisten“ von Sarah Bakewell. Und da stolperte ich über diese Stelle: Als die Druckerpresse Europa eroberte, war die Begeisterung keineswegs einhellig. Der Herzog von Urbino ließ wissen, er wolle mit gedruckten Büchern nichts zu tun haben. Das war kein…

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  • „Only connect“: Führung als humanistische Praxis

    E. M. Forster war kein Managementtheoretiker, sondern Autor („Zimmer mit Aussicht“, „Wiedersehen in Howards End“) und Humanist. Als er 1910 in Howards End die berühmten Worte „Only connect“ schrieb, meinte er natürlich nicht die Verbindung von Systemen oder Strukturen, sondern von Menschen. Sein Appell richtete sich damals, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, an eine Gesellschaft,…

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  • „Nur die Lumpe sind bescheiden“ – was Goethe uns über Leadership lehrt

    Goethe war ja nie verlegen um klare Worte. In den Zahmen Xenien des „West-östlichen Divans“ schreibt er: „Nur die Lumpe sind bescheiden,Brave freuen sich der Tat;Wo sich Herrlichkeiten zeigen,Da bescheidet sich der Rat.“ Eine Strophe, knapp und scharf wie ein Kommentar auf LinkedIn. Und erstaunlich modern. Was Goethe meint Goethe stellt hier einen Gegensatz auf:…

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  • „Der moderne Mensch hat die Pflicht, modern zu empfinden.“

    Dieser Satz von Theodor Fontane klingt heute noch erstaunlich frisch, beinahe zeitlos. Fontane, der große Erzähler des poetischen Realismus, wollte damit eine Haltung, einen Maßstab formulieren. Wer lebt, soll auch in seiner eigenen Zeit leben – nicht in der Vergangenheit, nicht in einem erträumten Arkadien, sondern mitten in der Gegenwart, mit all ihren Brüchen, Zumutungen…

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